Team und Projektmitarbeit
spielart arbeitet seit vielen Jahren in Kollaboration, Kooperation und Koproduktion mit Schulen, Kulturinstitutionen, sozialen Einrichtungen und Künstler*innen. Zu den aktuellen Partnern zählen die Schule Schwabgut in Bern, die Schule Selhofen in Kehrsatz, die Brückenangebote der BFF Bern sowie HelloWelcome Luzern. In früheren Projekten arbeitete spielart mit zahlreichen Schulen in Bern, Luzern und der Region zusammen, darunter die Kantonsschule Alpenquai Luzern, die Schule Muesmatt, das Schulhaus Hochfeld sowie weitere Schulen in Ostermundigen, Münchenbuchsee, Lyss und Bern. Darüber hinaus wurden Workshops, Intensivwochen und Kulturprojekte mit Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationshintergrund durchgeführt, häufig in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen und sozialen Organisationen. Weitere Kooperationen bestanden mit Kulturinstitutionen wie Theater Bern, Luzerner Theater, der Jungen Bühne Bern und dem Kunstmuseum Bern sowie mit Musikschulen, Ausbildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen. Zahlreiche Projekte wurden gemeinsam mit Künstler*innen aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Literatur und Bildende Kunst realisiert.
Aneke Wehberg-Herrmann ist Schauspielerin, Beraterin und Mitgründerin von spielart. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung in Berlin und stand über viele Jahre im Stadttheater Bern auf der Bühne. 1998 war sie Mitgründerin von spielart Schweiz, das sie seither als Plattform für künstlerische, kulturelle und ästhetische Bildungsarbeit weiterentwickelt. Sie absolvierte ein Kontaktstudium in kunstanalogem Coaching und leitete zahlreiche Kulturprojekte, darunter das soziokulturelle Zentrum Kultur Schloss Roßla. 2017 gründete sie gemeinsam mit Sohila Barfi spielart Berlin. Heute arbeiten beide als eigenständige Unternehmerinnen in verschiedenen Projekten zusammen.
Aneke Wehberg-Herrmann ist mitverantwortlich für Beratungen, UNBOX, Open Studio, glow up, die Schulwerkstätten, die Lehrpersonwerkstätten, sowie für die Weiterentwicklung von spielart.

Regula Mentha, lic. phil. I, ist Psychologin und spezialisiert auf Projektentwicklung, Dramaturgie, Organisation und ressourcenfokussierte Interventionen. Sie ist Gründerin von spielart Schweiz und seit 1998 in der Administration, Organisationsentwicklung und als Vortragende tätig. Zuvor sammelte sie Berufserfahrung in der Sozialpsychiatrie in Wien und Zürich.Ihr Werdegang umfasst eine Tätigkeit als Primarlehrerin im Kanton Zürich (1973–1981) sowie ein Studium der Psychologie, Psychopathologie und Ethnologie an der Universität Zürich (1976–1981).
Bei spielart ist Regula Mentha insbesondere für Administration, Organisation und Finanzen verantwortlich. Darüber hinaus koordiniert sie Open Studio und Schulwerkstätten, begleitet die Zusammenarbeit mit HelloWelcome und wirkt an der Weiterentwicklung von spielart mit.

(*1990 in Bern) ist in den Bereichen Kulturvermittlung, Theater und Gastronomie tätig. Seit 2016 arbeitet sie an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit und Kultur. Sie entwickelt und leitet Kulturprojekte an Schulen und sozialen Institutionen, mit besonderem Schwerpunkt auf theaterpädagogischen und tanztherapeutischen Methoden in der ästhetischen Bildungs- und Integrationsarbeit. Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst Regie und Mitarbeit an Theater- und Kulturprojekten im soziokulturellen Kontext, u.a. an der Kantonsschule Alpenquai Luzern, den Schulen Schwabgut Bern und Selhofen Kehrsatz, bei HelloWelcome Luzern, WG Treffpunkt Olten sowie in der freien Szene. Einladungen erhielt sie u.a. zum Jugendtheaterfestival Schweiz mit dem Film Nichts – was im Leben wichtig ist (J.Teller/2020) sowie mit der Theaterproduktion so nah und doch so weit (2023).
Anne-sophie ist mitverantwortlich für die Schulwerkstätten, Open Studio, UNBOX, glow up sowie der Weiterentwicklung von spielart.

studierte Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste. Als Videokünstlerin für Theaterproduktionen begleitet sie Produktionen und gestaltet Trailer, Teaser und Livekamera-Arbeiten u. a. für Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg und Deutsches Theater Berlin. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit Christopher Rüping (z.B. Ajax und der Schwan der Scham, Gier, Noch wach). Neben Theaterprojekten entwickelt sie künstlerische Arbeiten zu kultureller Teilhabe und kollaboriert mit verschiedenen Künstler:innen. Zusammen mit Ajmal Shifaz arbeitet sie seit 2022 in Indien an community-basierten Kunstprojekten im öffentlichen Raum.
Emma ist Teil von Open Studio, UNBOX und der Weiterentwicklung von spielart.

schloss 2018 den Master of Arts am Institut Art Gender Nature der HGK Basel (FHNW) ab. Ihr Zugang zur Malerei lässt sich mit dem Wunsch vergleichen, in einem dunklen Zimmer aufzuräumen: der Pinsel ein Besen. Sie ist Mitbegründerin des Künstler*innenkollektivs Natalie Portman und des Performancekollektivs the Lick Press. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum Haus Konstruktiv, bei Glasgow International, bei AMORE Basel, bei Sentiment Zürich und im Kunsthaus Baselland gezeigt. Parallel zu ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie als Kostümbildnerin an verschiedenen Institutionen mit Regisseur*innen wie Christiane Jatahy, Julia Skof, Lean Ruegg und Joseph Baan.
Paula ist Teil von UNBOX, Glow up und der Weiterentwicklung von spielart.

ist Künstler. Mit einem BFA vom Government College of Fine Arts, Kerala (2016), und einem MFA von der Shiv Nadar University, Delhi (2019), integriert Ajmal anthropologische Ansätze sowie kollaborative Einflüsse in seine Arbeit. Ajmal ist Mitbegründer von 0penstudi0, einem Format zur Zusammenarbeit mit communities an langfristigen Kunstprojekten. Er hat Public-Art-Projekte an verschiedensten Orten realisiert, darunter Dadri, Uttar Pradesh; die Shaheen-Bagh-Proteste und CompoundLab13 in Dharavi, Mumbai. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kiran Nadar Museum of Art, bei Forplay Society in Kerala sowie beim Basel Social Club in Basel gezeigt.
Ajmal ist Teil der Open Studios.

ist Coach und Atem- und Achtsamkeitstrainerin und arbeitet nervensystemorientiert an der Schnittstelle von Atem, Achtsamkeit und somatischer Prozessbegleitung im eigenen Studio in Berlin sowie online. Sie studierte Skandinavistik sowie Musik- und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und absolvierte einen MA in Kunstanalogem Coaching (MSH Hamburg, DGfC). Sie ist zertifizierte MBSR-Lehrerin (Achtsamkeitszentrum Berlin) sowie Intesoma Breathwork Teacher und verfügt über eine Schauspielausbildung. 2017 gründete sie gemeinsam mit Aneke Wehberg-Herrmann spielart Berlin. Heute arbeiten beide als eigenständige Unternehmerinnen projektbezogen zusammen.
Sohila ist bei spielart neben den Lehrpersonenwerkstätten und den Schulwerkstätten massgeblich an der Weiterentwicklung der Methodik beteiligt.

ist ausgebildete Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin und Theaterpädagogin. Nach ihrer Musicalausbildung in Hamburg und London, stand Nora als Sängerin und Musicaldarstellerin auf der Bühne, bevor sie sich 2021 entschloss, den Beruf mehr mit sozialer Arbeit zu verbinden. Nora absolvierte den Bachelor in Theaterpädagogik an der ZHdK in Zürich und arbeitete nebenher in der Kinderbetreuung und leitete mehrere Schultheaterprojekte an, dabei begeisterte sie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2025 arbeitet Nora als Theaterpädagogin mit Menschen mit Behinderung. Der Mensch steht im Zentrum, die künstlerischen Ausdrucksweisen dienen als Mittel, um zu erleben.
Bei spielart ergänzt Nora das Team bei den Schulwerkstätten.

ist Theatermacher mit über 30 Jahren Erfahrung als Schauspieler, Regisseur und Dozent. Er spielte in zahlreichen Produktionen in der Schweiz und in Deutschland und war unter anderem als Schauspieldirektor am Luzerner Theater tätig. Er lehrte an verschiedenen Hochschulen, darunter an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Derzeit leitet er den Studiengang Schauspiel am Cours Florent Berlin / Macromedia University. Im Laufe seiner Tätigkeit initiierte und entwickelte er zahlreiche Programme, Netzwerke und Kooperationen in künstlerischen und pädagogischen Kontexten.
Bei spielart ist er in beratender Funktion tätig.

Die Arbeit von spielart verbindet lösungsorientierte, systemische und kunstbasierte Ansätze mit Erkenntnissen aus Embodiment- und Nervensystemforschung.
Ausgangspunkt ist eine wertschätzende Haltung: Menschen sind Expert*innen für ihr eigenes Leben. In einem Umfeld, das Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen sichtbar macht, entstehen Vertrauen, Kooperation und neue Handlungsspielräume.
Unsere Arbeit verbindet Gespräch, künstlerische Erfahrung, Körperwahrnehmung und Atemarbeit. So können Menschen innere Zustände besser wahrnehmen, regulieren und neue Perspektiven entwickeln.
Ästhetische Erfahrungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie öffnen Räume, in denen gewohnte Denk- und Wahrnehmungsmuster in Bewegung geraten und Erkenntnisse nicht nur verstanden, sondern auch körperlich und emotional erfahren werden.
So entstehen Lern- und Erfahrungsräume, in denen Entwicklung, Selbstwirksamkeit und Beziehung wachsen können.